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African Cinema
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Die Afrikanischen Filmtag sind eine alljährliche Veranstaltungsreihe und werden auch dieses Jahr in Kooperation mit der Stadtbibliothek München präsentiert:

von Freitag den 2. bis Sonntag den 4. November 2012.

Dieses Jahr wird es zusätzlich ein Kinder- und Jugendlichen-Filmprogramm geben!

Über weiterführende Informationen und das Programm werden Sie an dieser Stelle demnächst informiert...

 


 

Zu Ihrer Information das Programm des letzten Jahres:

Vom 4. bis 6. November 2011 im Vortragssaal der Stadtbibliothek München

Erstmals wird in München eine alljährlich stattfindende Filmreihe zum afrikanischen Kino präsentiert. In diesem Jahr mit Filmen von vorwiegend zeitgenössischen Regisseurinnen und Regisseuren aus Kenia, Äthiopien, Kamerun, Guinea, Senegal und Tunesien. 

Der Vortragssaal der Münchner Stadtbilitohek befindet sich bei der Zentralbibliothek in der ersten Etage:

Am Gasteig - Rosenheimer Str. 5 - 81667 München


 

Freitag, 4. November um 18 Uhr: Soulboy

Eines Morgens ist Abilas Vater nicht mehr derselbe. »Sie haben mir die Seele               weggenommen.« Der Junge ist beunruhigt. Mit Hilfe seiner Freundin Shiku beginnt er in den Gassen des Kibera-Slums nach der Wahrheit zu suchen und trifft die mysteriöse Geisterfrau Nyawawa...

Deutsch

 

 

Freitag, 4. November um 20:30 Uhr: Making of - Kamikaze

Der junge Tunesier Bahta träumt davon, als Breakdancer berühmt zu werden. Doch Breakdancing ist in Tunesien nicht gern gesehen. Sein Versuch, nach Europa zu fliegen, scheitert. Er kommt in Kontakt mit einer terroristischen Gruppe. Als diese ihn anwirbt, taucht hinter der Figur Bahta der Schauspieler Lotfi Abdelli auf und beschuldigt den Regisseur der Manipulation: Er habe einen Tänzer, keinen Terroristen spielen wollen. Der Schauplatz entlarvt sich als Set, die Handlung als Film; Fiktion und Realität verschwimmen.

  Arabisch, mit dt. Untertiteln

  

Samstag, 5. November um 18 Uhr: Le Complot d'Aristode

Jean-Pierre Bekolo wurde 1995 als einziger afrikanischer Regisseur – neben Regisseuren wie Scorsese, Bertolucci und Godard – von der britischen Filmindustrie zur Feier zum hundertjährigen Bestehen des Films eingeladen. Er hat einen in vielerlei Weise unkonventionellen Film gedreht, in dem es um eine Reflexion des Kinos geht und der sich mit dessen Zukunft befasst.

Frz/ Engl. mit frz. Untertitel

 

  

Samstag, 5. November um 20:30 Uhr: Morgentau

In Anwesenheit des Regisseurs Haile Gerima und einem Filmgespräch!

Der Arzt Anberber kehrt aus Deutschland nach Äthiopien zurück und findet das Land seiner Kindheit in Aufruhr. Sein Traum, als Mediziner in Äthiopien zu arbeiten, wird durch die Junta Mengistus in Frage gestellt. Die Junta will die Intellektuellen für ihre politischen Ziele missbrauchen. Erinnerungen aus der Kindheit tauchen auf – eine beeindruckende Reise durch die Zeiten.

Engl./Amharisch mit dt. Untertitel, 140min.

 

 

Sonntag, 6. November um 18 Uhr: L´Absence

Nach 15 Jahren kehrt der erfolgreiche Wissenschaftler Adama aufgrund eines alarmierenden  Telegramms in den Senegal zurück, zu seiner Großmutter und seiner tauben Schwester Aicha. Doch der schlechte Gesundheitszustand der Großmutter war nur ein Vorwand. Als er erfährt, dass seine Schwester sich prostituiert, reagiert er gewalttätig. Diese Reaktion bringt ein altes Familientrauma ans Licht... 

Frz/wolof mit engl. Untertitel

 

 

Sonntag, 6. November um 20:30 Uhr: Touki Bouki

Der junge Senegalese Mory träumt davon, seine Heimat zu verlassen. Deswegen überredet er seine Freundin Anta, mit nach Paris zu kommen. Mit Tricks wollen sie sich das nötige Geld für die Schiffspassage besorgen. Doch als der Dampfer schließlich ablegt, befindet sich nur Anta an Bord. Ein filmisches Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Frz/Wolof mit dt. Untertitel, 95min.

 

 

Afrikanisches Kino für München?

 

„Kino“ ist eine Möglichkeit, die Welt darzustellen – sie dadurch auf eine bestimmte Art und Weise zu verstehen und dieses Verständnis anderen zu übermitteln. Film ist damit eine Ausdrucksform, eine Disziplin von Kunst sowie Kommunikation.

Ein Verständnis sich selbst und anderen gegenüber ist essentiell für ein friedliches Zusammenleben in der heutigen Welt. Das Eintauchen in andere Welten und die Reflexion darüber können einen großen Beitrag zu diesem Verständnis leisten.

Afrika ist ein wichtiger Akteur im heutigen  globalen Geschehen. Sich mit diesem Kontinent und seinen Realitäten auseinanderzusetzen ist gerade für seinen Nachbarn Europa wichtig.

Die für die diesjährigen Filmtage ausgewählten Werke bieten neben der angenehmen und bereichernden Unterhaltung Einblicke in die jeweiligen aktuellen Realitäten der verschiedenen Länder des Kontinentes und der dort lebenden Menschen. Die Verbindung zwischen Europa und Afrika wird in den meisten der Filme deutlich: Nachahmung, Migration und die Besinnung auf „das Eigene“ sind Themen, die uns heute alle angehen und beschäftigen.

Wir wollen ein breites Publikum in München und Umgebung ansprechen und die Afrikanischen Filmtage in den nächsten Jahren größer werden lassen. Genauere Informationen über uns – JOKKO CONNECTION – sowie Platz für Impulse und Anregungen finden Sie auf unserer Website: http://www.jokko-connection.com oder Sie schreiben uns eine Email. Mehr Infos unter Contact

Für die Realisation des diesjährigen Festivals bedanken wir uns herzlich bei:

 

 

   

   

 

 

 


 

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